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Höchstleistungsrechner-Kompetenzzentrum |
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SystemeDie Höchstleistungsrechnersysteme des hkz-bw umfassen ein Supercomputer-Systems der obersten Leistungsklasse und einen Hochleistungsrechner. Beide Systeme wurden so ausgewählt, dass ihre unterschiedlichen Architekturen sich gegenseitig ergänzen und so für ein breites Anwendungsspektrum eine möglichst optimale Architektur angeboten werden kann. Das am HLRS betriebene Bundeshöchstleistungsrechnersystem ist ein Vektorsystem, das sich durch eine extrem hohe Speicher- und Kommunikationsbandbreite auszeichnet. Am SSCK wird ein Landeshöchstleistungsrechner auf der Basis von Intel Itanium 2 Prozessoren betrieben. Dieses System eignet sich insbesondere für Applikationen, die vom großen Datencache dieses Prozessors profitieren können. Beide Systeme sollen als ein verteiltes System betrieben werden. Auf der Basis der im Land Baden-Württemberg existierenden Netzwerkinfrastruktur werden die Rechner direkt gekoppelt. Damit ist diese Installation am hkz-bw auch als ein Beispiel für ein ambitioniertes Grid-Computing-Projekt zu sehen, indem es sich u.a. in die internationalen Initiativen wie TeraGrid (USA), NPACI (USA), e-science (UK) oder NAREGI (Japan) einreiht.
Die Kopplung der beiden Systeme erfolgt physikalisch über die schnelle Netzverbindung des Landesforschungsnetzes BelWü mit einer angestrebten Bandbreite von 40 Gbps. Die logische Verknüpfung erfolgt über ein gemeinsames Filesystem, das aus der Sicht einer Anwendung nur einen einzigen Datenraum anzeigt. Die Kommunikation zwischen den Systemen kann innerhalb der Anwendung über die am HLRS entwickelte Bibliothek PACX-MPI erfolgen, die weltweit für gekoppelte, verteilte Systeme im GRID-Computing eingesetzt wird. Das Gesamtsystem stellt sich dem Anwender gegenüber als ein einheitliches System mit einheitlichen Zugangsformen dar. Damit fügt sich die hkz-bw Infrastruktur als Bestandteil der D-Grid Initiative "nahtlos" in die zukünftige Forschungslandschaft ein.
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